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Fallbeispiel 6

6) Esther Corneli, 34 Jahre alt, aus Heilbronn*

*(Name und Ort sind aus Datenschutzgründen verändert)

 

DATMS – Kurbehandlungen vom 5.12.04-25.1.05 und vom 10.11.05-21.12.05.
Dauer der DATMS Therapien – 52 und 42 Tage.

 

Hintergrund von Frau Esther Corneli:

Sie war 34 Jahre alt, kam aus Heilbronn und erhielt die MS Diagnose 2002, kurz nach ihrem ersten Schub. Vorher litt sie bereits 1998 unter verschwommenem Sehen und Schwäche in der rechten Körperhälfte, besonders dem rechten Bein.

Nach dem zweiten Schub im August 2004 wurde sie nicht mehr wirklich gesund, so daß sie ihren Job als Marketing Trainer wegen Schwäche, starkem Schwindel und anderer Symptome für ca. 2 Jahre aufgeben mußte.

Diagnostische Untersuchungsmethode - durch MRT
Diagnose – 2002, schubförmige MS

 

Symptome vor der DATMS Therapie


Nach der ersten DATMS Kur vom 5.12.2004 - 25.1.2005

Anmerkung von Vaidya Prasanth – Sie stand während der Kur unter ständiger Beobachtung. Während der ersten Kur wurde ihr angeraten, ihren Ayurveda-Arzt zu informieren, wann immer sie eine Verschlimmerung der Symptome empfindet. Ihre Ernährung wurde an ihren verbesserten Appetit und an die weniger werdenden Allergien angepasst. Sie wurde während der Stimmungsschwankungen und anderer emotionaler Schwierigkeiten unterstützt. Von höchster Wichtigkeit war die Normalisierung ihrer Verdauung, die seit ihrer Kindheit gestört war.

Täglich führte sie Buch über ihre Symptome und deren Schweregrad.

Sie sprach gut auf die Behandlung und während der ersten Kur gingen die schwerwiegenden Symptome allmählich zurück. Gelegentlich litt sie noch unter Schmerzen im Nacken, der Schulter und der linken Hand, leichtem Schwindel und Sensibilitätsstörungen wie brennenden Gefühlen und Kribbeln.

Im Zeitraum zwischen der ersten und der zweiten Kur sie vorbildlich im Beachten der DATMS Ernährungsrichtlinien, so daß die meisten ihrer Allergien verschwanden.
Es gelang ihr, das Behandlungsresultat der ersten Kur zu halten, weil sie alle Hinweise von Vaidya Prasanth bezüglich ihres Arbeitspensums, zu Hause durchzuführende Therapien, sowie Atem- und Entspannungsübungen, wie z.B. Yoga sorgfältig beachtete. Nach der Kur begann sie 3 Stunden täglich zu arbeiten.

 

Nach der zweiten DATMS Kur vom 10.11.-21.12.05

Nach der zweiten Kur gingen auch die noch verbliebenen Symptome allmählich zurück, so daß sie einige Monate nach der zweiten Kur frei war von MS Symptomen. Sie machte sich selbständig und begann Vollzeit zu arbeiten. Sie beschäftigt 15 Arbeitnehmer.
Bis jetzt traten keine neuen Symptome auf noch kamen alte Symptome wieder.
Sie ist sorgfältig darauf bedacht, den Lebensstil betreffende Regeln der DATMS Therapie zu beachten.

Sie wird die dritte abschließende DATMS Kur voraussichtlich im Februar 2007 beginnen.

 

Erfahrungsbericht

Meine Reise ins Ayurveda-Land/ Ayurveda- ja bitte

Ich habe lange gezögert den nachfolgenden Artikel zu schreiben, da ich anderen MS-Betroffenen nicht falsche Hoffnungen machen möchte.

Doch nach dem, was ich in den letzten 3 Jahren gesehen und auch selbst an mir an Verbesserungen erlebt habe, kann ich nicht umhin, meine Erfahrung an andere Betroffene weiter zu geben..

Ich bin seit 1998 an Multipler Sklerose erkrankt. Damals hatte ich eine Myelitits im Lendenwirbelbereich, die sich durch Gefühlsstörungen in beiden Beinen, sowie Gangproblemen bemerkbar machte. Selbstverständlich prognostizierten die Ärzte damals, dass es eine MS werden könnte.

Im Jahr 2002 kam dann die Bestätigung durch einen neuerlichen Schub und die Diagnose konnte diesmal gestellt werden: schubförmige MS. Mein Versuch mit Simvastatin die Krankheit in Schach zu halten, glückte nicht, denn im Jahr 2004 kam ein weiterer Schub. So war ich im Sommer 2004 an einem Punkt, wo ich nicht weiter auf das Pferd Schulmedizin setzen wollte.

Ich suchte nach neuen Wegen, wühlte mich durch Literatur und Internet, ehe ich dann durch einen anderen MS-Patienten,von einem Ayurveda-Arzt hörte, der einen Patienten mit so großem Erfolg kurierte, dass dieser nach großen Bewegungseinschränkungen wieder täglich einige Kilometer joggen konnte.

Es fiel mir schwer dem Glauben zu schenken, ich war aber neugierig geworden und wandte mich an besagten Arzt. Nach einigen Telefonaten, zugesandtem Infomaterial und Ayurveda-Eigenrecherche, machte ich mich im November 2004 auf den Weg zu seiner Praxis nach Norddeutschland.

Es wurde die im Ayurveda klassische Pulsdiagnose gestellt, meine MRT-Bilder begutachtet, sowie ein ausführliches Gespräch über Krankheitsverlauf, Symptomatik, Lebensführung, Ess- und Schlafgewohnheiten geführt.

Nach meiner Rückkehr bekam ich 3 Tage später einen individuellen Behandlungsplan inklusive Prognose und Kostenvoranschlag.

Ich musste weinen vor Glück, denn dort stand, dass ich schon nach der ersten 6 –wöchigen Behandlung meine migräneartigen Kopfschmerzen, den Schwindel, die Magen-Darm-Beschwerden, die Schlafstörungen, die Schwäche im gesamten Körper, sowie das Brennen im Kopf und auf der Haut hinter mir lassen könnte.

Mit Skepsis und Angst im Gepäck, trat ich im Dezember 2004 meine erste 6-wöchige Kur an.

Ich bekam täglich verschiedene Kräuter, Ganzkörper-Öl-Massagen ( welch Wonne !), Shirovasti ( einen Kräuter-Öl-Hut), sowie Darmeinläufe. Vegetarische Küche stand auf dem Speiseplan, Yoga und Meditation begleiteten ebenfalls meinen 6-wöchigen Aufenthalt.

Da ich als kritische Patienten die Veränderungen dokumentieren wollte, habe ich täglich ( für 1,5 Jahre) Tagebuch, sowie einen Symptombogen geführt. Während der Kur fühlte ich bereits große Veränderungen und nach der Kur, nach ca. 3 Monaten, ging es mir sehr viel besser. Ich hatte tatsächlich keine Kopfschmerzen mehr, der Schwindel verschwand nach und nach aus meinem Leben, der Schlaf besserte sich, das Brennen im Kopf und auf der Haut verschwand und meine Darmbeschwerden bekam ich ebenfalls in den Griff.

Begleitend zu den Behandlungen geht eine Veränderung des Lebensstils einher: d.h. die weitere Einnahme der Kräuter, wenn möglich Yoga und Meditation, weitestgehend vegetarische Küche und wenig Stress.

Was jedoch, wenn man den Nutzen, den man daraus zieht, betrachtet, nicht schwierig ist. Denn, was ist schöner als wieder mehr Lebensqualität und weniger Schmerzen zu haben ?


Da das Behandlungskonzept auf 3 Jahre angelegt ist, habe ich die Behandlung im November 2005 und im März 2007 wiederholt.

Ich bin nicht die Einzige, die mit der Behandlung Verbesserungen erzielt hat. Ich habe mittlerweile in meinen Kuren bei Mitpatienten ähnliche Erfolge gesehen. Ich muss allerdings betonen, dass die Behandlung nur funktioniert, wenn man diese in eine gesündere Lebensführung einbettet und selbst mit Disziplin und Willen dem Behandlungsplan folgt.

Aber ist das nicht bei jedem Ziel so ?

Ich bin nun seit Ende April mit der Behandlung fertig. Ich habe seither keinen weiteren Schub gehabt. Ich habe mich während der 3-jährigen Behandlung selbständig gemacht. Ja, und ich habe selbst meinen Vater, als Schulmediziner, von der Behandlung überzeugt.

Nicht durch Reden, sondern durch den sichtbaren Erfolg.


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